|
In den kommenden Jahren wird sich in vielen Unternehmen ein Generationswechsel vollziehen.
Natürlich ist die eigene Firma eine „Lebensaufgabe“ und man möchte das Ruder so lange wie möglich in der Hand behalten. Doch wird eine Übergabe nicht schon im Vorfeld sorgfältig geplant, können selbst erfolgreiche Unternehmen in den Ruin steuern. Denn schließlich stehen
- Ihre Altersvorsorge,
- der Fortbestand des Unternehmens und
- zahlreiche Arbeitsplätze auf dem Spiel.
Wir haben Ihnen deshalb im Folgenden die wichtigsten Planungskriterien informativ zusammengestellt.
Rechtzeitig Vorsorgen – Notfallregelungen treffen
- Denken Sie auch daran, dass nicht nur altersbedingte Umstände zu einem vorzeitigen Wechsel an der Spitze Ihres Unternehmens führen können.
- Falls es darüber hinaus in Ihrer Familie von Ihnen wirtschaftlich abhängige Personen gibt, sollten auch diese in Ihre Planungen einbezogen werden.
Die personelle Unternehmensnachfolge klären
- Fragen Sie Ihre Kinder rechtzeitig, ob sie sich für die Nachfolge interessieren;
- Machen Sie den möglichen Nachfolger mit dem Unternehmen vertraut;
- Stellen Sie das Unternehmen auf die neue Führung ein;
- Regeln Sie die Rechtskompetenzen für den Bedarfsfall und lassen Sie sich durch einen kompetenten Anwalt beraten.
Wenn sich in der Familie kein geeigneter Nachfolger findet, muss das Unternehmen verkauft werden. In diesem Fall muss das Unternehmen bewertet und verschiedene Wege des Eigentumsüberganges geprüft werden:
- Soll ein Partner am Unternehmen beteiligt werden?
- Soll das Unternehmen an Dritte verkauft werden?
- Soll soll das Management an eine oder mehrere Führungskräfte ausgelagert werden?
Nach Ansicht des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung, mündet jede vierte Übergabe in einer Unternehmenskrise. Die häufigsten Fehler! Denken Sie daran: Je eher Sie sich um die Nachfolgefrage kümmern, desto sicherer können Sie sein, dass Sie entscheiden, wie es mit Ihrem Unternehmen weiter geht.
|